Co-Working Kreuzberg, Berlin

Studie

Das Ziel der Studie ist die Entwicklung einer Nutzungsvariante und deren räumliche Umnutzung für das leerstehende Erdgeschoss und 1. Obergeschoss eines Wohnblocks in Berlin Kreuzberg. Die Grundidee besteht darin die ausdrucksstarke baukonstruktive Grundstruktur des Gebäudesockels freizulegen, um deren Qualität sichtbar zu machen. Um diese Idee  zu stärken, sollen Teile der Decke zwischen den Geschossen entfernt werden. Die freigelegte Betonstruktur soll in einem zweiten Schritt mit kleinteiligen Elementen wie Plattformen und Boxen gefüllt werden. Es entstehen verschiedene Räume und Raumzonen mit individueller Atmosphäre und unterschiedlicher Nutzungsmöglichkeit. Die entstehende Flexibilität und räumlich spannende Atmosphäre kann optimal für  die Nutzung als Co-Working-Space dienen. Verschieden große Einheiten sind denkbar, die offene und geschlossene Arbeitsbereiche enthalten. Diese Einheiten sind über Gemeinschaftsflächen miteinander verbunden, welche für Meetings, als Café, für Ausstellungen oder Verkaufsflächen genutzt werden können. Es soll eine Atmosphäre geschaffen werden, die kreative Energien freisetzt, die Motivation unterstützt und ein spannendes Arbeitsumfeld bietet.

Architekt: mwf Architekten 
Bauherr: Privat
Studie: 2015
Bruttogeschossfläche: 620 m2